Samstag, 27. Februar 2016

Sabine Both - Ein Sommer ohne uns

"Weil Tom nicht wusste, dass es ein Abenteuer werden sollte. Weil sie nicht wusste, wie ein Abenteuer in das immer Gleiche treten kann. Weil sie nur die sind, die sie sind. Und Tom jetzt verwirrt ist und sie frustriert." S.67

"Entweder sind heute Morgen alle komisch oder es liegt daran, dass Verena sich komisch fühlt, weil es gestern komisch war und ihr deswegen alles und jeder komisch erscheint." S.71

Verlag: Loewe
Seiten: 239

Warum dieses Buch: Ich hatte mal wieder Lust bei einem Gewinnspiel mitzumachen und an einer Leserunde teilzunehmen. Ich habe mich unter anderem für dieses Buch beworben, weil ich das Thema spannend fand und habe gewonnen.

Das sagt der Klappentext: Eine ganz große Liebe und eine Auszeit von der Treue.
Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena weiterhin ein Paar. Denn sie lieben ich und wollen für immer zusammenbleiben. Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen?

Das sage ich: Ein Sommer ohne uns ist extrem leicht und schnell zu lesen und - trotz der emotional eigentlich aufwühlenden Thematik eher was für Zwischendurch, finde ich...

Dienstag, 16. Februar 2016

Patrick Hertweck - Maggie und die Stadt der Diebe

"»Die Vergangenheit lauert uns auf. In Rissen und Spalten der Realität, in Fieberträumen, in versteckten Winkeln unserer Innenwelten. Sie wartet nur auf einen unbedachten Schritt, um uns zu sich hinabzuziehen.«" S.50

Verlag: Thienemann
Seiten: 300

Warum dieses Buch: Ich habe so viel Gutes über dieses Buch gehört, einen Leserpreis hat es ja auch gewonnen und das Cover hat mich auch sehr angesprochen. Es hat mich irgendwie an die Uralte-Metropole-Bücher erinnert. Und die liebe Yasi hat es mir dann geborgt.

Das sagt der Klappentext: New York, 1870
Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

Das sage ich: Es tut mir leid. Ich hatte wirklich gehofft, von diesem Buch begeistert zu sein. Die Atmosphäre auf dem Klappentext klang so vielversprechend, die vielen positiven Rezensionen so mitreißend... Aber irgendwie konnte es mich einfach nicht richtig fesseln. Dabei habe ich echt versucht mich darauf einzulassen. Doch der Funke sprang einfach nicht über.

Helmut Seiffert - »Auch ein Mord ist ein Stück Leben.« Das kleine Buch der Sprachunfälle

"Man ist schon ganz glücklich - und dann kommt plötzlich dieses blödsinnige werden hinterhergeklappert, und der Hörer begreift nachträglich, daß er das würden gar nicht als das in den Konjunktiv gesetzte Hilfszeitwort für das Passiv - wie es korrekt wäre - verstehen soll, sondern als in den Konjunktiv gesetztes futurisches Hilfszeitwort als Ersatz für den Konjunktiv des Präsens oder des Präteritums." S. 107

Verlag: Verlag C.H.Beck
Seiten: 130


Warum dieses Buch: Weil mir langweilig war und es da so rum lag, bei einem Bücherflohmarkt... Hat einen Euro gekostet...

Das sagt der Klappentext: Daß der alltägliche Sprachgebrauch allerlei Tücken, Hinterhalte und Fallen bereithält, zeigt Helmut Seiffert auf amüsante und abwechslungsreiche Weise in seinem neuen Buch. Ob er sich dabei über den nord-. und süddeutschen Sprachgebrauch Gedanken macht, sprachliches Imponiergehabe entlarvt oder falschen Metaphern nachspürt - stets hat der Autor "seinen Puls am Ohr der Zeit", und glücklich darf sich schätzen, wer Gnade findet vor seiner spitzen Feder.

Das sage ich: Das Buch ist schon sechzehn Jahre alt und damit natürlich nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Sprache. Trotzdem ist es recht unterhaltsam, wenn man sich für Sprachgebrauch und Sprache im Allgemeinen interessiert. Aaaber...

Sonntag, 7. Februar 2016

Kurzrezension: Nele Hoffmann - Mit Papa war's nur Blümchensex

Mir ist leider von der Lektüre noch zu schlecht, um eine formvollendete Rezension zu schreiben und ich habe vor, dieses Buch so schnell wie möglich wieder zu vergessen. Das heißt, ich werde mich nicht mit Dingen wie Bildern oder Klappentexten aufhalten.

Darum kurz und bündig:

Freitag, 5. Februar 2016

Suzanne Collins - The Hunger Games


Verlag: Scholastic
Seiten: 436

Warum dieses Buch: Ich gebe ja zu. Ich habe die Filme gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Den ersten Teil mochte ich nicht besonders, beim zweiten bin ich (glaub ich) eingeschlafen. Aber dann habe ich - um jemandem eine Freude zu machen - das Triple Feature im Kino gesehen. Und plötzlich hat es mich mitgerissen und ich wollte so dringend wissen, wie es weiter geht, dass ich mir die Trilogie zum Geburtstag habe schenken lassen.
Naja, leider habe ich es erst nach dem vierten Teil der Filme geschafft sie anzufangen. :( So many books, so little time eben...

Das sagt der Klappentext: MAY THE ODDS BE EVER IN YOUR FAVOUR
WINNING WILL MAKE YOU FAMOUS
LOSING MEANS CERTAIN DEATH
In the dark vision of the near future, twelve boys and twelve girls are forced to appear in a live TV show called the Hunger Games. There is only one rule: kill or be killed.
When sixteen-year-old Katniss Everdeen steps forward to take her sister's place in the games, she sees it as a death sentence. But Katniss has been close to death before. For her, survival is second nature.

Das sage ich: Eigentlich wollte ich die Rezension über das Buch vom Film unabhängig schreiben. Da ich aber beim Lesen immer die Schauspieler vor meinem geistigen Auge hatte und ständig Buch und Film verglichen habe, bin ich nicht mehr ganz sicher, ob mir das gelingen wird...
Vor allem der Punkt, der mich am meisten beeindruckt hat steht in direktem Zusammenhang mit dem Film... Aber dazu später.