Montag, 29. September 2014

Cornelia Funke - Tintenherz

"Überall in ihrem Haus stapelten sich Bücher. Sie standen nicht nur in Regalen wie bei anderen Leuten, nein, bei ihnen stapelten sie sich unter den Tischen, auf Stühlen, in den Zimmerecken. Es gab sie in der Küche und auf dem Klo, auf dem Fernseher und im Kleiderschrank, kleine Stapel, hohe Stapel, dicke, dünne, alte, neue... Bücher." S. 11



Verlag: Cecilie Dressler Verlag
Seiten: 565

Warum dieses Buch: Eigentlich irgendwie erschreckend, dass ich so lange gebraucht habe, Tintenherz zu lesen, denn bisher habe ich nur gutes und tolles über die Tintentrilogie gehört. Aber es hat sich einfach nie für mich ergeben, sie zu lesen. Da die Trilogie aber eines der Monatsbücher meiner Lovelybooks-Gruppe war, hab ich es nun endlich geschafft! Ha!

Das sagt der Klappentext: Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht leuchtete zu Meggie hinüber.
Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch.

Das sage ich: Ich wusste wirklich nur sehr wenig über Tintenherz, bevor ich es jetzt zum ersten Mal gelesen habe...

Freitag, 19. September 2014

LIEBSTER award - discover new blogs!

Juhu, ich bin von Sweet Summernights getagt worden. Das ist mein erster Tag in diesem Blog und ich freu mich wie ein Schnitzel :)


 Die Regeln:

1. Die Person, die dich nominiert hat, muss verlinkt werden.
2. Die Fragen, die gestellt wurden, müssen beantwortet werden.
3. Nominiere 11 weitere Blogs, die weniger als 200 Follower haben.
4. Denk dir 11 eigene Fragen aus.




Also hier die Fragen von Sweet Summernights und meine Antworten:

1. Wann hast du dein erstes Buch gelesen?
Puh, mein erstes Buch hab ich sicher ganz, ganz früh gelesen, mit der Hilfe meiner Mutter. Meine ersten eigenen richtigen Bücher (also keine Bilderbücher mehr) waren "Meine Schwester Klara und der Haifisch" (Dimiter Inkiow) und "Geschichten vom Franz" (Christine Nöstlinger)

2. Hast du einen Büchereiausweis?
Ja! Und seit ich ihn seit mitte des Jahres auch wieder aktiv benutze, borge ich mir zum ersten Mal seit meiner Kindheit wieder Bücher aus, die ich nicht nur für die Uni lese :D

3. Wie oft in der Woche liest du?
So oft wie möglich! Manchmal leider auch gar nicht.

4. Seit wann bist du Blogger?
Meinen ersten Blog hatte ich 2004 (!), das war damals so ein Online Tagebuch für mich. Diesen hier gibt es seit Anfang 2014.

5. Welche Genre von Büchern liest du?
Eigentlich alles... ich lese alles, was mir in die Finger kommt...

6. Was sind deine Hobbys außer lesen?
Hm, naja, das übliche wie Kino gehen (bzw. Filme schauen im Allgemeinen... und auch Serien!), Tee trinken, auf-dem-Boden-Sitzen, Reisen außerdem Yoga und Bauchtanz. Außerdem verkleide ich mich gerne. Aber für ein gescheites Cosplay hat es bis jetzt noch nicht gereicht...

7. Wie gehst du mit Stress um?
Kommt drauf an... So akuter Stress wie eine kilometerlange Schlange an meiner Kassa bringt mich dazu in doppelter Geschwindigkeit zu sprechen (und ich spreche ja so schon schnell...) und auf Krisenmodus zu schalten...
Stress in Form einer ellenlangen Todo-Liste macht mich einfach nur grundsätzlich fertig, dann zähle ich die Tage bis es vielleicht wieder vorbei ist.

8. Gibt es auch Momente, in denen du keine Lust aufs Bloggen hast?
Ja, leider... Wenn ich dann den Eindruck habe, es doch machen zu müssen (weil ich z.B. sonst zu viel von dem Buch vergesse, über das ich schreiben wollte), gebe ich mir weniger Mühe...

9. Hast du einen favorisierten Star?
Nicht so richtig...

10. Wie lange willst du deinen Blog betreiben?
Na hoffentlich noch lange,.. ich hoffe irgendwann eine richtig schön lange Liste mit Rezensionen zu haben...

Ich tagge
Julias Sammelsurium
Jenny von WhyIheartBooks
my-e-book-sub.blogspot.de/
Embla von Mediensichtungsraum
(Auf elf  Leute komm ich leider nicht, so viele Blogs kenn ich dann doch nicht... )

Das sind eure Fragen:
1. Habt ihr ein Lieblingsbuch?
2. Wie viele Bücher lest ihr (maximal) parallel?
3. Was bringt euch dazu ein Buch abzubrechen?
4. (die Frage klau ich mir): Habt ihr noch andere Hobbies außer lesen?
5. Nach welchen Kriterien geht ihr vor, wenn ihr Bücher verschenkt? Oder verschenkt ihr gar keine Bücher?
6. Welches Buch war das Lieblingsbuch eurer Kindheit?
7. Welche Welt/Figur (aus Buch oder Film oder sonst) fasziniert euch besonders?
8. Wo lest ihr am liebsten?
9. Wenn ihr ein Buch oder eine Geschichte schreiben oder euch ausdenken müsstet, wovon würde es handeln?
10. Fällt euch ein besonders dämlicher Buchtitel ein?
11. Hm, elf Fragen sind ja schon eine Menge. Wollt ihr denn noch irgendwas zum Thema Bücher los werden? Ein Zitat vielleicht oder ein gutes Abschlusswort? ;)

Ich wünsch euch viel Spaß und danke nochmal fürs taggen!

Montag, 15. September 2014

Michaela Holzinger - Funkensommer

"Ich beginne zu seufzen. Es ist ein langer, abgrundtiefer Seufzer, der mir über die Lippen kommt. Einer von der Sorte, wenn man denkt: Ich weiß etwas, was du nicht weißt, aber ich will es dir eigentlich nicht sagen, weil du es im Grunde genommen gar nicht wissen willst. Zu grausam ist die Wahrheit." S. 141


Verlag: Freies Geistesleben
(ebook)

Warum dieses Buch: Ich habe es beim Stöbern auf lovelybooks entdeckt und war von einem Kommentar über das Buch überzeugt, dass ich es lesen muss. Daraufhin habe ich mich auf eine Odyssee begeben und mir das Buch als mein erstes Ebook aus der Bücherei ausgeborgt. Nach ungefähr einem Monat hat es tatsächlich geklappt und ich konnte es lesen. Haha!

Das sagt der Klappentext: Vor tiefem Wasser hat Hannah keine Angst. Eher schon vor ihren Gefühlen. Selbstvertrauen und Mut, sich durchzusetzen, sind nicht so ihre Sache. Und dann bricht dieser Sommer an, in dem alles auf einmal passiert. Sparsam, sensibel und sinnlich erzählt die junge österreichische Autorin Michaela Holzinger die von flirrender Spannung erfüllte Geschichte einer aufregenden Lebenszeit. Hannah und Jelly. Gegensätzlicher könnten zwei beste Freundinnen kaum sein. Die eine natürlich und praktisch. Klamotten und Frisur sind ihr egal. Die andere – eben das Gegenteil. Hannah und ihr Bruder Raphael. Da stimmt etwas nicht. Er droht ihr. Scheint echte Probleme zu haben. Hannah und ihre Eltern. Warum lassen sie ihr nicht wenigstens ein bisschen Zeit für sich? Hannah und Finn. Eigentlich eine klare Sache. Blauer Himmel. Aber liebt er sie wirklich, so wie sie ist? Und bloß nicht nach außen zeigen, dass er ihr Freund ist. Ziemlich viele Fragen brennen Hannah auf Haut und Seele in diesem Sommer.

Das sage ich: Funkensommer erzählt die Geschichte eines (gefühls-)chaotischen Sommers im Leben der sechzehnjährigen Hannah. Es ist eine Liebesgeschichte, die aber auch andere Probleme von Jugendlichen behandelt, wie den Druck der Eltern und Probleme mit Freundinnen.

Samstag, 13. September 2014

Joe Coomer - Der Papagei, das Telefon und die Bibliothekarin

 "Sinn ist etwas, was man sich selbst schenkt. Man macht ihn selbst, und man schenkt ihn sich selbst. Manchmal hält er nicht lang." S. 118


Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 245
Originaltitel: The Loop

Warum dieses Buch: Puuuh, ich hab das Buch vor Jahren mal auf einem weihnachtlichen Flohmarkt gekauft und kann beim besten Willen nicht mehr sagen, warum. Jetzt hab ich es (endlich!) gelesen, weil es schon so lange bei mir im Regal steht und für die Regenbogen-Challenge, weil es so schön bunt ist.

Das sagt der Klappentext: "Instinktiv wußte er, daß Fiona schlauer war als er, einfallsreich auf eine Art, die er nie lernen würde. Es würde riskant sein, den Vogel mit ihr zu teilen." Aber da ist es schon zu spät: Eine der schönsten, skurrilsten und sensibelsten Liebesgeschichten hat bereits begonnen. Zwei, die sich eigentlich nie auf Bindungen einlassen wollten, führt das Schicksal zusammen - oder nein, nicht das Schicksal, sondern ein herrenloser Papagei.

Das sage ich: Der Papagei, das Telefon und die Bibliothekarin. Eines dieser Bücher, an dem du als Leser am Anfang völlig allein gelassen wirst.

Samstag, 6. September 2014

Nicki Pawlow - Der bulgarische Arzt

"Ned brieke, Alfred", sagte seine Frau zu ihm.
Ach, s'isch zu schee", stammelte der Alte, "d'Fasner - des isch Hoamad, Aschdrit!" S.393



Verlag: LangenMüller
Seiten: 496

Warum dieses Buch: Ich habe das Buch auf lovelybooks gewonnen und an der Leserunde dazu teilgenommen. Beworben habe ich mich eigentlich aus einer Laune heraus, weil ich das Cover hübsch fand und mir so überlegt habe, dass ich eigentlich noch nie ein Buch gelesen habe, das (auch nur teilweise) in Bulgarien spielt...

Das sagt der Klappentext: Gibt es ein Talent zum Glück?
Es ist Faszination auf den ersten Blick, als Wantscho und Rose sich begegnen: der exotisch wirkende "Mann vom Balkan" und das unbeschwerte Mädchen, das sich im grauen Einerlei des DDR-Alltags nach einem Abenteuer sehnt. Und abenteuerlich werden sie durchaus, die ersten Jahre ihrer Ehe in Bulgarien oder später die Flucht aus der DDR in den Westen. Doch Wantscho ist ein Mensch mit zwei Geischtern: Was ihm als Psychater gelingt, das seelische Leid anderer zu lindern, dem ist er selbst hilflos ausgeliefert. Und von seinem Unglück bleibt auch die Familie nicht verschont. Jahre später begibt sich Tochter Nelli auf Spurensuche: Wer war dieser Vater, der ihr ein Leben lang so nahestand und zugleich fremd blieb?


Das sage ich: Das Buch ist eine autobiographisch angehauchte Erzählung über das Leben einer Familie. Im Zentrum steht der in Bulgarien geborene Vater, der zur Schwermut neigt und dadurch sich und seine Familie sehr belastet.