Dienstag, 25. Februar 2014

J.R.R. Tolkien - Der kleine Hobbit

"Es geht nichts über das Suchen, wenn man etwas finden will" S. 81




Verlag: Ccilie Dressler Verlag
Seiten: 394

Warum dieses Buch: Ich habe das Buch für die Buchchallenge 20/14 als Punkt 1. Ein Buch aus deiner Kindheit gelesen. Ich hab das Buch als ich ungefähr 9 war von einer lieben Person bekommen, die mir eigentlich nur sehr selten Bücher mitgebracht hat. Es muss also schon etwas besonderes gewesen sein, dass sie befunden hat, das wäre etwas für mich. Ich weiß noch, dass mir das Buch leider nicht so recht gefallen hat. Ich fand es schwer zu lesen. Eigentlich weiß ich nicht mal, ob ich es fertig gelesen habe. Jedenfalls muss ich es irgendwann hergegeben haben, denn als ich Jahre später versucht habe mich mit der ganzen Herr-der-Ringe-Thematik anzufreunden, hab ich es nicht mehr gefunden. Und irgendwie fand ich das dann sehr traurig, weil es doch ein Geschenk war und ich es mit dieser Person verbunden hab...Und dann kam die Challenge... Ich habe sofort an das Buch gedacht, weil ich gerade keine Lust auf Riesenschrift-Kinderbücher hatte. Allerdings, Buch-Nerd, der ich bin, wollte ich unbedingt GENAU DIE Ausgabe haben, die ich damals hatte, und hergegeben habe. Schließlich bin ich fündig geworden :) Die Ausgabe ist aus 1995 und bebildert. Beachtet bitte außerdem die alte Rechtschreibung, gleich am Klappentext... dass mit ß =)

Das sagt der Klappentext: Bilbo Beutlin ist niemand, der das Abenteuer sucht. Denn Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, und so ein Hobbit sitzt am liebsten in seiner gemütlichen Höhle und will zwischen den Mahlzeiten seine Ruhe haben. Um so erstaunlicher, daß Bilbo sich nahezu freiwillig zusammen mit dreizehn Zwergen auf die gefahrvolle Reise nach Dal begibt, um den Goldschatz der Zwerge aus den Klauen des Drchen zu befreien...
DER KLEINE HOBBIT ist die Vorgeschichte zu DER HERR DER RINGE, aber auch in sich eine eigenständige wundervolle Erzählung. Für seine Illustrationen wurde Klaus Ensikat mit dem "Premio Grafico Fiera di Bologna" ausgezeichnet.

Das sage ich: Nun gut, es ist vielleicht nicht von großem Nutzen, ein Buch zu rezensieren, dass die halbe Welt wohl schon gelesen und obendrein zu zwei Drittel als Film gesehen hat. Den einen oder anderen interessiert vielleicht meine persönliche Meinung, aber ich werde hauptsächlich darüber sinnieren, warum mich das Buch als Kind nicht fesseln konnte und was ich im Allgemeinen von der Herr-der-Ringe-Hysterie und den Verfilmungen halte.

Freitag, 21. Februar 2014

Jonas Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnte.

"Wer glaubt, dass er noch nicht genug Probleme im Leben hat, der schaffe sich in Schweden ein Säugetier an, ein paar Stunden vor dem Heimflug auf die andere Seite des Erdballs, und bestehe darauf, dass dieses Tier auf jeden Fall mitfliegen muss." S. 416



Verlag: Carl's Books
Seiten: 448

Warum dieses Buch: Weil ich schon von Jonasons erstem Buch, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - wie so viele andere Leute auch - ziemlich begeistert war. Darum hab ich das Buch dann zu Weihnachten bekommen. Außerdem ist Jonasson Schwede und als alte Skandinavistin darf ich mir das nicht entgehen lassen. Hab ich beschlossen. Ähem.

Das sagt der Klappentext: Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutet alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war - aber die war sie eben: Nombeko war die Analphabetin, die rechnen konnte. 
Der neue Roman von Jonas Jonasson - so originell, verrückt und liebenswert wie "Der Hundertjährige" 


Das sage ich: Zuallererst muss ich sagen, dass es mir bei diesem Buch komischerweise sehr schwer fällt, etwas sinnvolles auf den Bildschirm zu bringen. Ich habe kaum Notizen gemacht, weil ich mit Lesen zu beschäftigt war...

Neuerung

Eine Neuerung kommt hier auf euch zu! Ich habe vor, von jetzt an jeder Rezension noch einen Musikvorschlag hinzuzufügen. Ein Lied, das zum Beispiel zu der Stimmung des Buches passt, oder das ich während des Lesens viel gehört habe oder auch eines, das im Buch vorkommt.
Es passiert nämlich doch sehr häufig, dass ich beim Lesen ganz stark an ein bestimmtes Lied (oder auch an eine bestimmte Band, eine Richtung eine Stimme, was weiß ich noch alles) denken muss und da mich das immer so freut, möchte ich es euch nicht vorenthalten! Juhu!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Ich habe lesen!

Ich hatte kürzlich mein offizielles Coming-out, in einer Therapiestunde mit Lady Bookosa



Das Protokoll zur Therapiesitzung könnt ihr hier einsehen.
Lady Bookosa ist sehr lieb, ihr könnt euch bei ihr blitzschnell testen lassen und herausfinden, ob ihr vielleicht auch infiziert seid? (Vorsicht! Ich habe das Gefühl, dass Lesen sehr ansteckend ist...)

(wer sich lieber im Gesichtsbuch über diese Kondition informiert klickt hier)

Samstag, 15. Februar 2014

Leo Hickman - A life stripped bare. my year trying to live ethically

"Splat! Rat juice squelches out from underneath the spade and spills on to the garden decking." (S.237)

Verlag: Eden Project Books
Seiten: 343

Warum dieses Buch: Tief in meinem Inneren bin ich doch eine Öko-Tussi, die sich auf ein paar Tipps und Tricks gefreut hat. Ich hab mir das Buch vor Jahren mal zu Weihnachten gewunschen, aber irgendwie im Regal vergessen...

Das sagt der Klappentext: How often in life does convenience triumph over 'Doing the right thing"
Can you really make a difference?
What does "ethical living" mean, anyway?
Over the course of a year, Leo set out to answer some big questions with an unusual experiment. Could he and his family continue to live a "normal" life - job, mortgage, kids, holidays - while at the same time making each daily choice or decision an "ethical" one - for the family, their neighbours, and the environment.
This, the story of that year, is a record of an extraordinary transformation. Amid the pitfalls and confusion, Leo's account is funny, inspirtional and a mine of information for the curious. Who knows? It might change your life too.

Das sage ich: Nunja. Zu anfangs habe ich den lustigen Ton tatsächlich noch wahrgenommen und war sogar ein bisschen begeistert... Von Seite zu Seite hat diese Begeisterung dann leider nachgelassen.