Freitag, 17. Januar 2014

Caragh O'Brien - das land der verlorenen träume

"Wir sollten mehr Hühner züchten, dachte sie. Ein kleines Küken pickte sich den Weg aus seiner Schale, dann aber pickte es auf einmal an ihrem Augenlid. Das ging doch nicht! Sie konnte doch keine Küken in den Augen gebrauchen..." (S. 403)


Verlag: Heyne
Seiten: 492


Warum dieses Buch: Weil es der zweite Teil der Birthmarked Trilogie ist und mir der erste sehr gute gefallen hat.

Das sagt der Klappentext: Die junge Gaia hat alles verloren. Ihr Zuhause, ihre Eltern, ihre große Liebe.Nun streift sie auf der Suche nach einer neuen Heimat durch ihre zerstörte Welt. Eine Welt, die noch viele weitere Gefahren birgt...

Das sage ich: - Vorsicht! Da es sich bei diesem Buch um die Fortsetzung von die Stadt der verschwundenen Kinder handelt, wird der folgende Bericht wohl Spoiler enthalten und ich empfehle das Lesen nur, wenn man den ersten Teil schon gelesen hat oder sowieso nichts davon lesen möchte.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Wie war nochmal... Caragh O'Brien - Die Stadt der verschwundenen Kinder

Weil ich ja gerade Teil zwei der Birthmarked Trilogie von Caragh O'Brien lese, mache ich mir so meine Gedanken zum ersten Teil.
Gut, es ist zwar noch nicht lange her, dass ich die Stadt der verschwundenen Kinder gelesen hab, aber trotzdem möchte ich für mich und für die Allgemeinheit meine Leseeindrücke festhalten. Vor allem weil diesem Teil ja noch zwei Teile folgen, über die ich schreiben möchte.

Also:

Verlag: Heyne
Seiten: 461

Warum dieses Buch: Ich gestehe, ich war unterwegs und hatte meine aktuelle Lektüre zuhause vergessen, wie so oft. Aber ich wollte nicht schon wieder Geld für Bücher ausgeben und hab mir darum eines aus der Abverkaufsabteilung geschnappt. Da ich aber gleich im Geschäft angefangen habe, es zu lesen und gemerkt hab, dass das gerade gar nicht zu meiner Stimmung passt, musste ich ein anderes nehmen. Die Stadt der verschwundenen Kinder war einfach nur das geringste Übel, sozusagen. Ich fand weder das Cover besonders ansprechend, noch den Klappentext sehr aufregend. Und nach dem ersten Satz hätte ich es beinahe auch wieder zurück gelegt. Ein Glück, dass ich das nicht getan habe!

Das sagt der Klappentext: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an den Mauern der Stadt abgegeben werden. So lautet das uralte, unbarmherzige Gesetz. Doch was verbirgt sich dahinter? Für die junge Gaia gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Sie begibt sich heimlich in die verbotene Stadt.


Das sage ich:

Sonntag, 12. Januar 2014

Antje Babendererde - Isegrim

Verlag: Arena
Seiten: 410



Das sagt der Klappentext: Der Wald ist Jolas Refugium. Hier kennt sie jeden Winkel, jeden Baum, jedes Tier. Hier ist sie weit weg von ihrer überängstlichen Mutter, der erdrückenden Enge in ihrem Heimatdorf und ihrem besitzergreifenden Freund. Doch seit einiger Zeit fühlt Jola sich beobachtet. Irgendjemand treibt im Wald sein Unwesen, folgt ihr und macht ihr Angst. Als sie auf den mysteriösen Olek trifft, der sie auf seltsame Weise fasziniert, scheint das Rätsel gelöst.
Erst nach und nach offenbart der Wald seine dunklen Geheimnisse. Und Jola wird eingeholt von einem furchtbaren Verbrechen, das sie seit fünf Jahren zu vergessen versucht.

Das sage ich:

Samstag, 11. Januar 2014

Eva's Regenbogenchallenge

Ich bin ja so ein Fan von Farben, dass ich manchmal sogar meine nasse Wäsche auf dem Wäscheständer nach Farben sortiere... deswegen muss ich bei dieser Challenge von Eva einfach mitmachen!


Die Regeln:

  • Jeden Monat soll mind. ein Buch in der jeweiligen Farbe gelesen werden
  • Es dürfen auch andere Farben im Cover vorhanden sein, aber die Monatsfarbe muss den größten Teil des Covers ausfüllen
  • Ihr dürft eine Rezi schreiben, wenn ihr mögt. Wenn nicht, würde ich trotzdem gerne wissen, ob euch das Buch gefallen hat, oder nicht :)



Januar: Weiß
Februar: Gelb
März: Orange
April: Rot
Mai: Rosa oder Pink
Juni: Lila
Juli: Grün
August: Blau
September: Bunt
Oktober: Braun
November: Grau oder Silber
Dezember: Schwarz

Ich beginne dann gleich mal mit:

Januar: 

Freitag, 10. Januar 2014

Christoph Marzi - Lycidas. Die Uralte Metropole

„Dorthin, wo jeden Tag eine alte Dame des Weges kam und lange beim Engel verweilte, um seiner Musik zu lauschen. Ihre alten Füße wippten im beschwingten Takt der Musik, und ihre alten Augen bekamen ein Glänzen, das sie nicht mehr gehabt hatten, seitdem das Herz des Mannes stehen geblieben war, mit dem sie zweiundsechzig Jahre verheiratet gewesen war“ (S.478)


Verlag: Heyne
Seiten: 864

Das sagt der Klappentext: 
Als Emily mitten in der Nacht Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, bleibt ihr kaum Zeit, sich darüber zu wundern. Plötzlich ist die junge Waise dem Geheimnis ihrer Herkunft auf der Spur, sie lernt den mürrischen Alchemisten Wittgenstein kennen und hat alle Hände voll zu tun, Wittgenstein, sich und ihre kleine Schwester vor Wölfen und anderen gefährlichen Wesen zu retten. Denn in London, der Stadt der Nebel, ist nichts wie es scheint...

Das sage ich:
Bevor ich mich in Lobeshymnen ergieße muss ich feststellen, dass Lycidas der erste Teil einer Reihe ist, deren Konzept mich sehr verwirrt hat. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich das ganz richtig durchblickt habe, aber folgendes ist das Ergebnis meiner bisherigen Recherche: Lycidas ist das erste von bisher drei erschienenen Büchern der Reihe Die uralte Metropole. Lycidas hat 864 Seiten und besteht aus drei Teilen: "1. Buch - Lycidas", "2. Buch - Lillith" "3. Buch - Licht" . Verwirrenderweise heißt der zweite Teil der Reihe mit wiederum ca. 600 Seiten Lillith, also genauso wie das zweite Buch im ersten Teil. Der dritte Teil heißt allerdings Lumen, also ein wenig anders als das dritte Buch im ersten Teil. Ich war also erst etwas besorgt, weil es ja auch drei Ausgaben mit unterschiedlichen Covern (und Titeln?) oder sonst etwas mysteriöses hätte sein können. Ich fand es recht schwer herauszufinden, was es mit der Buchreihe auf sich hat, weil ich vermeiden wollte mir durch Spoiler das Lesevergnügen zu verderben >:[
Na gut, genug Verwirrung gestiftet jetzt.

Witzigerweise habe ich das Buch spontan aufgrund der Covergestaltung gekauft, mir war nach etwas Witzigem und eher Leichtem zumute und das Mädchen auf dem Cover wirkt ja einfach wirklich nicht düster und gruselig. Aber weit gefehlt. So schön ich das Cover finde, so wenig passt es meiner Meinung nach zu dem Roman. Zu allem Überfluss hat Emily, die Protagonistin, außerdem rote Haare, was mich bei jeder Erwähnung völlig aus dem Konzept gebracht hat, denn das Mädchen auf dem Cover ist schwarzhaarig.

Nun aber genug gelästert, denn das Buch selber war der Hammer. Es spielt in einer düsteren Atmosphäre, stets im Winter, und dazu noch in London! Es gibt intertextuelle Bezüge zu so vielen Schriftstellern und Werken, die mich begeistern, zum Beispiel zu Charles Dickens, um nur einen zu nennen. Meine Güte, ich wünsche diesem Buch so viel Aufmerksamkeit wie es den Harry Potter Büchern zuteil geworden ist.
Wie in Harry Potter spielt auch hier ein Kind die Hauptrolle, das (darauf bin ich bei meinen Recherchen gestoßen, auch wenn ich versucht habe nur wenig über den Inhalt der anderen Teile zu erfahren) im Laufe der (bisherigen) Trilogie immer älter wird.

Ich glaube es ist besser, wenn man ab hier nur weiter liest, wenn man nichts gegen Spoiler hat! Falls man gerade mitten im Lesen ist empfehle ich ausdrücklich hier NICHT weiter zu lesen :) 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Igor von Percha - Christina Maria

Hier noch ein alter Eintrag über ein Buch.. ein paar alte folgen noch, dann fange ich mit den neuen an, die dann auch mehr Information enthalten werden (wie z.B. Verlag, Genre, Bewertung usw.)

Seit Jahren will ich dieses Buch lesen, denn dem Ding hab ich meinen viel zu langen, durch einem Bindestrich untrennbar gemachten Namen zu verdanken.
Auf der einen Seite finde ich es toll, nach einem Buch benannt zu sein, auch wenn es sich um Liebesschnulzschmu handelt. Es war auch irgendwie nett zu lesen und stellenweise spannend. Aber... ABER...
ich lasse dann doch mal Zitate für mich sprechen...

Die dunklen Schattenfinger der Ohnmacht griffen nach ihr
(wahlweise auch die dunklen Schattenfinger des Todes...)

Sie schaute blicklos hinüber
(Ach. Wie geht das? Ich möchte das auch können!)

(Flitterwochen): Er hatte sie in dieser Zeit noch nie beim Vornamen genannt
(wie denn wohl sonst? Beim Nachnamen? Titel? Schimpfworte?)

Montag, 6. Januar 2014

So, meine Lieben

Ich habe jetzt ein Bewertungssystem und habe ein bisschen etwas über mich geschrieben. Außerdem habe ich einen ganzen Eintrag bereits bei gelesene Bücher verlinkt. Juhu!

Bald gibt es hier (hoffentlich) mehr, vorerst verabschiede ich mich wieder ins Off. Jedenfalls für heute.

Ich mache außerdem bei dieser Buchchallenge von goodreads mit. Habe ich spontan beschlossen. Nun denn!

Ali Shaw - Das Mädchen mit den Gläsernen Füßen

Diesen Beitrag hab ich vor längerer Zeit in einem anderen Blog geschrieben, wo es nicht nur um Bücher ging. Meine künftigen Rezensionen werden geordneter, ich brauch das jetzt nur zum Testen... 

Interessantes Leseerlebnis. Interessant. Ja.
Am Anfang war ich ja noch begeistert, von den bildhaften Beschreibungen jedes kleinen Grashalms und hab mich totgefreut über Absätze wie diesen hier:
(In so einem Haus will ich bitte wohnen!)

Ab da musste er vorsichtiger fahren, denn in den Senken kreuzten nun immer häufiger träge dahinfließende Wasserläufe die Straße. Er kam an eine Furt und durchquerte sie und schon wenige Minuten später sah er die Umrisse eines einsamen Häuschens vor sich. Es war vollkommen mit dichtem Efeu überwuchert, dessen Ranken dick wie Handgelenke waren und den krummen Schornstein zu würgen schienen wie einen Hals. Um die Fenster herum war der Efeu grob zurückgeschlagen worden und die niedrige Tür war molchgrün gestrichen.
Die Pflanzen im Garten schienen ihre tentakelartigen Stängel um alles zu schlingen, was in ihre Nähe kam. Am anderen Ende einer Fläche, die man mit ein wenig Wohlwollen als Rasen bezeichnen konnte, verlief der Zaun geradewegs durch ein Stück Sumpf, das mit großen Kieselsteinen abgegrenzt war und wohl einen Teich darstellen sollte. (...)
Ali Shaw, Das Mädchen mit den Gläsernen Füßen, S. 138

Guten Tag

Es ist spät und ich gedenke erst morgen inhaltvolles zu schreiben. Aber um mich noch ein bisschen mit dem Blog hier spielen zu können, brauch ich hier ein bisschen Inhalt, darum sei es mir verziehen...
Freut euch über schöne Musik :)